Fortbildung zur Workshopleitung vom 21. & 22. Mai 2016

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Ein intensives und ereignisreiches Wochenende liegt hinter den 18 Teilnehmern der zweiten Fortbildung zur Workshopleitung in der entwicklungspolitischen Jugendarbeit vom 21. und 22. Mai. An zwei Tagen hat sich eine kunterbunte Gruppe in der Werkstatt3 in Hamburg zusammengefunden, um sich mit den Themen Lernen, Methodik, Auftreten, Haltung und den Zielen für nachhaltige Entwicklung auseinander zu setzen. Die Veranstaltung ist der Kooperation von Engagement Global gGmbH Außenstelle Hamburg und e.p.a. Europajugendbüro Hamburg entsprungen und war ein voller Erfolg. Cindy Fischer und Jendrik Peters von Kipaji haben die Fortbildung als Seminarleitung begleitet.

Nachhaltige Entwicklung ist vielseitig

Bereits beim Eintreffen der Teilnehmer am Samstagmorgen wurden erste Erfahrungen mit Workshops und Entwicklungs-
zusammenarbeit ausgetauscht und es wurde schnell klar, wie vielseitig sowohl diese als auch die Fähigkeiten innerhalb der Gruppe waren. Mit dem Start der Fortbildung tauchten die Teilnehmer dann in eine lockere und angenehme Arbeitsatmosphäre ein. Die Sustainable Development Goals (SDG’s) wurden vorgestellt und zusammen diskutiert. Besonders interessant war, wie viele unterschiedliche persönliche Perspektiven und Prioritäten in Bezug auf diese Ziele die angeregten Gespräche zutage brachten. Die Gruppe merkte schnell, wie vielseitig das Thema nachhaltige Entwicklung ist und dass eine eindeutige Priorisierung eines oder weniger Ziele nicht möglich ist. Nachhaltige Entwicklung ist ein komplexes Unterfangen, das von allen Seiten angegangen werden muss.

Mit dem Thema Lernen und strukturierte Konzeption wandte sich die Gruppe schließlich der Zielsetzung und der Visualisierung von Plänen und Inhalten zu. Es wurde wieder viel diskutiert, ausgetauscht und fleißig am Flipchart und auf Papier ausprobiert. Am Ende des ersten Tages hatte sich bereits ein intensives Gruppengefühl unter den Teilnehmern entwickelt.

Direktes Feedback aus der Runde

Mit einem spielerischen Einstieg wurde der zweite Tag der Fortbildung eingeleitet. Kurz danach waren die Teilnehmer wieder fleißig dabei, angemessene Methoden für die entwicklungspolitische Jugendarbeit zu erproben. In Kleingruppen besprachen die Teilnehmer dann ihre eigenen Workshopkonzepte. So bekam jeder die Möglichkeit, direktes Feedback und hilfreiche Tipps aus der Runde zu bekommen – ein wertvoller Austausch. Der organisatorische Rahmen eines Workshops, Finanzierungs-
möglichkeiten und Hinweise zu Netzwerkmöglichkeiten schlossen den Tag und die offenen Fragen der Gruppe ab.
Am Ende standen 18 Teilnehmer, die während nur eines Wochenendes zu einer Gruppe zusammengewachsen waren. Sie alle waren um vielseitige Erfahrungen und Eindrücke reicher geworden und hatten nun die Kenntnisse und Methoden an die Hand bekommen, die die Grundlage für die Konzeption eines Workshops in der entwicklungspolitischen Jugendarbeit bilden. Viele von ihnen haben bereits ihr Netzwerk erweitert und halten weiterhin Kontakt.

Wir blicken dankbar auf ein spannendes und lehrreiches Wochenende zurück und planen mit den Veranstaltern bereits eine weitere Fortbildung bis zum Ende dieses Jahres.

Falls Sie nun Interesse haben, ebenfalls an der kommenden Fortbildung teilzunehmen, tragen Sie sich bitte in das untenstehende Formular ein. Sie werden dann benachrichtigt, sobald der nächste Termin feststeht.